Sonntag, 30. Oktober 2011

Lebenslust

Bis ich dich vor ein paar Monaten kennen lernen durfte, wanderte ich durch einen dunklen Wald. Einen dunklen Wald, in dem jedes einzelne Blatt ein Gefühl voller Schmerz war. Die Blätter waren nicht grün. Sie waren grau, weil einfach kein Leben in ihnen steckte. Genauso wenig Leben steckte in mir. Jeden Tag lief ich durch diesen Wald auf der Suche nach etwas oder jemandem der mir den Weg herauszeigt. Den Weg zurück ins Leben. Ins Glücklich-Sein.
Auch wenn man sagt, die Hoffnung stirbt zuletzt, war der Herzschlag meiner Hoffnung schon so niedrig und meine Zweifel an der Hoffnung und meiner Errettung so groß, dass ich es nicht glaube konnte und auch irgendwie nicht wollte, als du plötzlich wieder in meinem Leben auftauchtest.
Du kamst so unverhofft und warst dann einfach da.
Du maltest meine Blätter, die Grauen, an. Sie wurden nicht grün-nein
Sie wurden Bunt. Bunt wie die Vielfalt an wundervollen Gefühlen. Bunt wie der Regenbogen.
Und du hast dir noch nicht mal Mühe gegeben.
Du bist das was ich immer wollte.
Du bist das was ich will.
Du bist das was ich immer haben werden will.
Du weißt nicht wie viel du mir gibst, wie viel du tust, wie glücklich du mich machst.
Endlich wieder am Leben zu sein.

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